Neue Zukunft fürs Kloster Osek?
Diesmal etwas mehr oder weniger außerfölkisches, doch drei unserer Wanderer haben einen direkten Bezug zu diesem Ort, weshalb ich es einfach mal in den Blog stelle…
Das Zisterzienserkloster Osek (Ossegg) hat im Laufe seiner Jahre – beginnend im 12. Jahrhundert – viele Umbrüche erlebt. Vom wichtigen religiösen Zentrum mit riesigen Landflächen über ein Dasein als Jugenderziehungsheim bishin zum Gefängnisbetrieb. Im Jahre 1991 wurde es den Zisterziensern zurückgegeben. Seitdem suchten viele engagierte Gruppen das Kloster auf, um es wieder aufzubauen bzw. um den Garten zu entwildern.
Umso wehmütiger wurde vor Wochen das Gerücht aufgenommen, dass das Kloster geschlossen worden sei. Nun brachte ein Artikel der Freien Presse (Annaberger Zeitung) vom 02.10.2008 mehr Licht um die Klosterschließung:
Allgemein bekannt war, dass Abt Bernhard Thebes aus gesundheitlichen Gründen in Dresden gepflegt wird. Schon von dieser Seite her war die Zukunft des Klosters ungewiss. Nun steht das Kloster auf einer Liste einer Regierugskommission, auf der fünf Vorschläge für förderungswürdige Objekte durch EU-Geldern geschriben stehen. Was fürher durch Spenden bewerkstelligt wurde, soll nun die EU weiterführen. Ob die Entscheidung zugunsten des Klosters ausgeht ist ebenso ungewiss, wie das Weiterbestehen diverser Arbeitsgemeinschaften rund um das Kloster.
Sobald ich Weiteres höre, werde ich es einfach mal bloggen.
Weitere Infos bei der Alten Salzstraße und in der Wikipedia.
Edit vom 06. Juni: Das Kloster soll nun bis 2013 mit EU-Geldern erneuert werden. Allerdings muss dann wieder geistliches Leben ins Kloster einziehen – so eine Auflage. Die Rückkehr von Pater Charbel oder gar Abt Bernhardts?