18. Burgfest in Wolkenstein

Da uns die Tradition am Herzen liegt, beging das geyrische Folk Christi Himmelfahrt und den Tag darauf wie schon vorheriges Jahr: Donnerstag Geyer, Freitag Wolkenstein.

Zu früher Stunde trennte sich das Folk in zwei Lager in die, die einen Umweg über Annaberg zur Kostümepilgerin nehmen wollten und die, die zu späterer Stunde direkt nach Wolkenstein zu fahren gedachten. Egal welchem Lager man angehört – alsbald in der dritten Stund am Nachmittag waren das Folk versammelt und gedacht dem 17. Burgfest, auf dem es sich gegründet hat.

Zu den Klängen von Furunkulus, den Spielleut Cantoris und LaiQuendi sowie über die Gaukelei von Pampatut und dem Narren Xander amüsierte sich das Folke in Wolkenstein. Doch wie schon letztes Jahr hielt das Wetter nicht durch und es kam zum Wolkenbruch. Traditionsgemäß suchten wir im Zelt des Badehauses Zuflucht. Doch als der Regen vorbei war, kam sogar noch die Sonne raus und zeichnete zwei schöne Regenbögen in den Himmel. So ging der Tag hernieder und zu später Stund begann noch das Abendspektakel mit Tavernenspiel und Feuertanz…

Wie schon letztes Jahr hat sich Wolkenstein wieder gelohnt. Der Markt war schön aufgebaut, die Künstlerauswahl hat gepasst und das Wetter hat größtenteils auch durchgehalten. Nur leider war kein Wechsel der Bühnen vorgesehen. So waren die Spielleut Cantoris immer nur oben auf der Burg zu finden, obwohl sie auch im Burghof ein tolles Publikum gehabt hätten – noch dazu, wo einige Programmpunkt sich überschnitten.

Entweder ihr schafft es dieses Wochenende noch nach Wolkenstein oder ihr wartet bis zum nächsten Burgfest um Christi Himmelfahrt. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

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