Ritterturnier in Hartenstein
Sonnabend, 04. Juli anno domini 2009 gegen halb 2 im erzgebirgischen Geyer: Jan und Martin begeben sich auf ihren Weg nach Hartenstein. Doch bereits nach wenigen Kilometern kündigen vereinzelte Regentropfen auf dem Fenstern des Stinkrosses Böses an: Unwetter. In Lößnitz bricht schließlich die Hölle los und die Regentropfen lassen kaum ein Blickfeld, doch das Folk hält durch.
Entsprechend durchwachsen war auch das Wetter in Hartenstein, wo es gegen halb 3 nochmal kräftig niederging. Aber egal, wenn wir schonmal hier sind, dann wird auch das Ritterturier besucht. Also betraten wir die teilweise knöcheltief überschwemmte Wiese, auf dem sich viele Stände aufgestellt hatten. Und beachtlicht viele scheinen dem Wetter und dem Matsch zu trotzden.
Begrüßt wurden wir von den Pampatuten, welche spontan zum Pfützenspringen einluden, was reichlich anklang fand. Weiter im Programm brachte eine “Märchengeschichte” von holden Recken und dem Minnesang viel Spaß und Spannung unter die Leute. Für die kleinen Ritter und Prinzessinen spielte Xander der Narr in seinem dramatischen Puppentheater eine interaktive Geschichte. Alsbald traten Heidenlärm auf dem Plane und ließen auf Sackpfeifen, Lauten und anderlei Gelärm alte und neue Weisen erklingen. Ein weiterer Höhepunkt zwischen Regen und Sonnenschein war natürlich das Ritterturnier, ausgetragen von Wenzel, indem sich 4 tapfere Ritter um Ruhm und Ehre reiten mussten. Es war also für wirklich jeden etwas dabei.
Und wer dann doch keine Lust auf Regen, Spiele und Musik hatte, konnte ja immernoch im Badezuber das Warme suchen. Ebenso konnte man sich in Bogenschießen, verschiedene Wurftechniken oder dem “Bauch-vollschlagen” probieren. Kurz vor dem Aufbruch gegen viertel 8 hatten wir letzteres auch gemacht und wohlgelaunt und gesättigt ging es in deutlich weniger Regen wieder zurück in die Bingestadt…
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